„Frisch ans (Orgel-)Werk….“

Mit großer Freude bereitet sich der Lambertichor mit der Chorgemeinschaft St. Johannes – Lette  auf die Altar und Orgelweihe in der Lamberti Kirche am 11. September vor. John Leavitt´s „Missa festiva“, soll in einer Fassung für Chor, Solo, Orgel und drei Schlagwerker unter der Leitung unseres Kantors Maximilian Kramer im sonntäglichen Festhochamt erklingen. Kathrin Borda wird den Orgelpart übernehmen, und somit die neue Chororgel dann zum ersten Mal erklingen lassen. Beide Musiker und alle Chorsänger sind schon sehr gespannt auf den Sound des neuen Instrumentes und freuen sich, die neuen klanglichen Möglichkeiten zu entdecken und zu nutzen! Nach der langen Pause durch die Renovierungsarbeiten und die zahlreichen Auf´s und Ab´s der Coronabestimmungen sind die Chöre begierig, endlich wieder frisch ans Werk zu gehen, regelmäßig zu proben und zu musizieren. Dazu laden wir auch weitere sangesfrohe Musikbegeisterte Gemeindemitglieder ein. Der Lambertichor probt Donnerstagsabends um 20.00 Uhr im Pfarrheim Maria Frieden und freut sich sehr über Verstärkung! „Einfach mal ausprobieren“, ermutigt Kantor Maximilian Kramer, „Man muss nicht Noten lesen können…., ein musikalisches Ohr und Freude am Gesang sind schon sehr gute Voraussetzungen!“ „Hören sie einfach mal zu wie es so klingt, wenn die Chöre mit der neuen Chororgel im Weihegottesdienst musizieren und nehmen es als Motivationsschub Ihre Stimme in Zukunft mitzuerheben….!“ 

 

Die neue Chororgel für St. Lamberti

Die musikalische Arbeit in unseren Kirchen ist ein überaus wichtiger Schlüssel zum emotionalen Miterleben von Gemeinschaft.
Die Menschen der heutigen Gesellschaft brauchen für Geist und Seele in Zukunft, mehr denn je, in Gemeinschaft erlebbare, kulturelle Angebote, die einen Gedanken - und Gefühlsaustausch ermöglichen.
Musik schenkt Zeit zu innerer Besinnung und Selbstfindung und schafft Raum für Achtsamkeit und Ausgeglichenheit.
Die Kirchenmusik in St. Lamberti bekommt mit dem Bau der neuen Chororgel die Möglichkeit, alle Musiksparten von der Kammermusik mit Soloinstrumenten, über Werke für Chor und Orgel, bis hin zum "Neuen geistlichen Liedgut" (z.B. mit Kinder & und Jugendchören), adäquat und nahe an den Gruppen und am Publikum zu begleiten!

Kleinere Gemeindefeiern für Familien (z. B. Taufen, Seelenämter im engeren Kreis), sowie auch Taize´-Gebete und Meditationsangebote für Jugendliche, können so musikalisch intimer begleitet werden als von der großen Kirchenorgel hinten auf der Empore.

Durch diese räumliche Nähe können wir in den nachwachsenden Generationen, durch das Musizieren im Kirchenraum, besonders auch in der musikalischen Jugendarbeit mit Kinder - und Jugendchören, einen lebendigen Zugang zur Glaubenskultur erhalten und ausbauen.

Miteinander und füreinander beim gemeinsamen Musizieren in Verantwortung zu stehen lehrt, durch die emotionale Verknüpfung mittels der Musik, gemeinsames Wirken im Dienst einer guten Sache, die über die einzelnen Gruppen hinaus Strahlkraft entwickeln kann.
(So entsteht eine vielfältigere musikalische Gestaltung von Gottesdiensten und Andachten insbesondere für Kindergärten und Schulen, aber auch von Konzerten mit viele Gästen und Freunden der Kirchenmusik.)

 

Foto´s: D. Backes u. C. Lobbe